ganzheitliche Gesundheit verlangt eine ganzheitliche medizin


Ganzheitliche Medizin / Ganzheitsmedizin/

Integrative Medizin

Eine einheitliche Definition, was ganzheitliche Medizin oder Ganzheitsmedizin ist, gibt es nicht. Selbst innerhalb der ausübenden Berufsgruppen wie z.B. der Ärzte, Psychologen oder Heilpraktiker gehen die Ansichten über Grundlagen, Inhalte und Ziele auseinander. Synonym wird auch oft von Alternativmedizin und Komplementärmedizin gesprochen, die im umgangssprachlichen Gebrauch ebenfalls nicht klar voneinander abgegrenzt sind.

 

In der ganzheitlichen Medizin werden viele individuelle Details des Erkrankten zu einem individuellen Ganzen zusammengefügt. Im Blickfeld sind dabei nicht einzelne Symptome, sondern die Verbindungen und Zusammenhänge innerhalb des gesamten Körpers, wobei zum Körper untrennbar auch Geist und Seele gehören. Zudem werden auch die Beziehungen zu anderen Menschen, das direkte Lebensumfeld, die individuellen Lebensgewohnheiten und die Umwelt mit eingeschlossen. Erfasst, gesehen und in der Therapie berücksichtigt werden somit körperliche, emotionale, soziale, mentale und auch geistig-seelische Aspekte und Ressourcen. Damit wird im Idealfall der individuelle erkrankte Mensch und nicht eine Krankheit behandelt. (http://www.navigator-medizin.de)

 

Ein Definitionsversuch: "Unter Ganzheitsmedizin beziehungsweise ganzheitlicher Medizin versteht man Schulmedizin und Komplementärmedizin unter Einbeziehung der seelisch-geistigen Komponente."

 

Ziel der Ganzheitsmedizin  ist es,  jeden Menschen "von allem das Beste" aus dem gesamten Spektrum der komplementär- und schulmedizinischen Methoden anzubieten. Dr. Gerhard Hubmann: "Ganzheitliche Denkweise ist der Ausdruck eines Weltbildes, das den Menschen wieder als Einheit von Körper, Geist und Seele in seiner Umwelt sieht und ihn in seiner Beziehung zur Natur wieder dahin stellt, wo er sich über Jahrtausende befunden hat." Krankheiten und Dysfunktionen zu heilen und Selbstheilungsvorgänge im Menschen anzuregen, um die Gesundheit zu fördern und zu stärken (Salutogenese).

 

Holistische Medizin

 

Die holistische Medizin umfasst nicht nur die Sichtweise der Einheit von Körper, Geist und Seele, sondern betrachtet das Individuum zusätzlich in Beziehung zu seiner Umwelt, zu kosmischen, klimatischen und jahreszeitlichen Einflüssen. Die Grundannahme ist, dass ein Mensch, der seine innere Bestimmung nicht leben kann und die Gesetze des Kosmos und der Natur missachtet, unweigerlich körperliche und seelische Gesundheitsstörungen entwickelt.

 

Viele Menschen fühlen sich von dieser schnelllebigen, materialistischen, von der Natur entfremdeten Gesellschaft und den hohen Anforderungen zwangsläufig überfordert. Die Folge sind stressbedingte Gesundheitsprobleme, die sich auf körperlicher und psychischer Ebene zeigen können, so z.B. Erschöpfung, Schlafstörungen, Infektanfälligkeit, depressive Verstimmung, Verdauungsstörungen, Herz-Kreislauf-Beschwerden und Beschwerden des Bewegungsapparates. Häufig werden die Zeichen des Körpers zu spät wahrgenommen, da viele Menschen verlernt haben, auf die Signale und Bedürfnisse ihres Körpers zu hören und achtsam mit ihrer Gesundheit umzugehen. Die Folge ist, dass sich die gesundheitlichen Störungen verselbständigen und chronisch werden.

 

Die kosmische Schwingung zwischen Himmel und Erde beeinflusst Körper, Geist und Seele. Die kosmische Energie befindet sich in ständigem Fluss. Der Mensch muss sich an diese Energieschwingung anpassen, damit es nicht zu einem Ungleichgewicht der Körperenergien kommt. Ziel der holistischen Medizin ist es, den Bezug des Individuums zu seinem Ursprung, dem Kosmos und der Natur wiederherzustellen, ein tieferes Verständnis für höhere Zusammenhänge zu wekcne und Achtsamkeit gegenüber sich selbst und seiner Umwelt zu lernen.

 

Die holistische Sichtweise lässt sich beliebig in alle Lebensbereiche ausweiten, von Medizin und Ernährung, über Kosmetik, Wohnen, Entspannung und Sport. Das Ziel ist immer dasselbe: die gestörten Körperenergien zu regulieren und das Potenzial zur Selbstheilung und Selbstverwirklichung durch individuell angepasste Unterstützung zu wecken.

 

Holistische Heilkunst soll auf alle energetische Ebenen des menschlichen Körpers wirken, um echte und dauerhafte Gesundheit zu erreichen und nicht nur oberflächlich von Symptomen zu befreien. Holistische Medizin soll das monokausale, lineare Wissen unserer heutigen Naturwissenschaft erweitern um die multikausal-ganzheitliche Denkweise des Holismus, um so die Sehnsucht nach höherer Ordnung und zu befriedigen. Jeder Mensch trägt eine natürliche Religiosität in sich, die eine spirituelle Öffnung ermöglichen kann. Spiritualität bedeutet dabei im weitesten Sinne eine Form von Geistigkeit als Gegensatz zum rein rationalen Denken und einer materiellen Körperlichkeit. Sie steht für die gelebte Verbindung zum Formlosen und Göttlichen. (http://www.holistische-medizin.com)

 

Antroposophische Medizin

 

Jeder Mensch ist neben seiner körperlich-lebendigen Präsenz auch ein seelisches und geistiges Wesen. Diese Erkenntnis, die auf Rudolf Steiner zurückgeht, ist die Grundlage der Antroposophischen Medizin. Daraus resultiert ein erweitertes Verständnis von Gesundheit und Krankheit, das in seinen Therapieansätzen dem ganzen Menschen in seiner Einzigartigkeit gerecht werden kann.

 

Krankheiten werden als Helfer betrachtet. Oft kommt eine Genesung zustande, wenn man etwas grundsätzlich Neues gelernt hat, was mit der Krankheit vielleicht gar nicth zusammenzuhängen scheint, was sie einem aber ermöglicht hat.

 

Die Anthroposophische Medizin betrachtet und berücksichtigt vier ineinander wirkende Wesensebenen des Menschen:

  • Physisch-materieller Leib (Gewicht, Stoff oder Materie)
  • Lebensfunktionen (Regeneration, Wachstum, Vitalität)
  • Seele (Empfindungen, innere und äußere Bewegungsfähigkeit, Bewusstsein)
  • Geist („Ich“, Selbstbewusstsein, Denken)

Die Anthroposophische Medizin verwendet, neben den Arzneien der Schulmedizin, Heilmittel aus der Natur. In vielen Fällen findet sie mit natürlichen Heilmitteln auch ihr Auslangen. Die Ausgangsstoffe anthroposophischer Arzneimittel werden aus Mineralien, Pflanzen oder Tieren gewonnen und durch spezielle pharmazeutische Verfahren zu Heilmitteln bereitet.

 

Die zwei großen Arzneimittelhersteller der Anthroposophischen Medizin sind WELEDA und WALA. Der Anthroposophische Therapeut hat eine konventionelle Ausbildung als Basis und eigenständige Berufsberechtigung (Massage und Musiktherapie) und/oder eine zertifizierte Ausbildung in der speziellen Anthroposophischen Therapieform:

  • Rhythmische Massage
  • Kunsttherapie (Plastizieren, Maltherapie, Musiktherapie, Sprachtherapie)
  • Eurythmie Therapie

Die bekannteste Anthroposophische Arzneipflanze ist die Mistel. Spezielle pharmazeutische Verfahren der Anthroposophischen Hersteller bereiten aus der Mistelpflanze das wichtigste komplementäre Krebsheilmittel. In Österreich sind 2 Präparate zugelassen (Helixor, Iscador) und werden unter bestimmten Voraussetzungen von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Seit 1917 wird die Mistel in der begleitenden Anthroposophischen Krebstherapie eingesetzt und hat ihre Wirksamkeit in Studien immer wieder unter Beweis gestellt.  Weitere Informationen zur Misteltherapie finden sie unter www.mistel-therapie.de. Die meisten Anthroposophischen Ärzte sind mit der Durchführung der Misteltherapie gut vertraut und können Sie qualifiziert beraten (http://www.anthromed.at)

 

Integrale Medizin

 

Der deutsche Arzt, Psychotherapeut und Autor Dr. Rüdiger Dahlke spricht von der Integralen Medizin. Ganzheitliche Medizin muss immer Körper und Seele verbinden wie die Krankheitsbilder-Deutung, die von den körperlichen Symptomen auf deren seelische Bedeutung schließt. Wer also körperlich die Nase voll hat, sollte sich eingestehen, sie seelisch schon länger voll zu haben.

 

Die Schulmedizin glaubt heute durch Wegschneiden erkrankter Teile oder durch Unterdrückung unerwünschter Symptome Heilung zu erreichen. Der Weg zum Heil, zum Ganzen braucht aber natürlich im Gegenteil Integration. Heilung umfasst alles und meint Ganzheit und Vollkommenheit. Darauf zielt die sogenannte Ganzheitsmedizin. Zu der muss aber natürlich die ganze Medizin gehören, also die Schulmedizin und die spirituelle Dimension des Menschen. Ganzheitsmedizin meint den ganzen  Menschen und nicht die Niere von Zimmer 14, von der Schulmediziner oft sprechen. Auf Zimmer 14 liegt natürlich auch nie eine Niere, sondern ein Mensch mit zwei Nieren und - im Sinne von "Krankheit als Symbol" - wahrscheinlich einer Partnerproblematik. So wie die Niere zwischen sauren und basischen Kräften im Organismus die Mitte wahren soll, ist es Aufgabe von Partnerschaft zwischen dem weiblichen und männlichen Seelenanteil zu vermitteln.

 

Solche auf den ganzen Menschen und seine Entwicklung gerichtete Medizin schließt natürlich auch die spirituelle Dimension mit ein, die Sehnsucht nach Sinn. All den Menschen mit Seeleninfarkt, ob in Depressionen, im Burn- oder Boreout, fehlt Sinn im Leben. Ohne in erkannte schon Viktor Frankl wird das Leben sinnlos. Ob Sinn in religiöser Erlösung, in spiritueller Befreiung oder in der Verwirklichung einer Lebensphilosophie gefunden wird, spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Mehr dazu HIER.

 

Der deutsche Heilpraktiker und Initiator der Interessensgemeinschaft "Biologisches Heilwissen" Rainer Körner hat auf den Erkenntnissen von Dr. Hamer, dem ursprünglichen Entdecker der 5 biologischen Naturgesetze aufgebaut und diese weiterentwickelt. Das Biologische Heilwissen ist die naturwissenschaftliche Grundlage für eine menschenwürdige Medizin, in der biographische Erlebnisse, d.h. biologisch-seelische Konflikte als Auslöser von vielen Symptomen nachgewiesen werden konnte.  Unsere Organe reagieren auf biographische Erlebnisse nach einem vorgesehenen Code, der in Form von fünf biologischen Naturgesetzen beschrieben wurde. Alle Organreaktionen (Zellvermehrung, Funktionsveränderung, Entzündung, usw.) werden im Biologischen Heilwissen als urzeitlich sinnvolle Reaktionen auf biographisch-biologische Notsituationen (Konflikte) angesehen. Durch dauerhafte Konfliktlösung kommen diese Symptome zu einer Ausheilung.  Mehr dazu HIER.

 

Quantenmedizin

 

Der Materialismus hat ausgedient. Unser Gesundheitssystem ist durch die Reduktion auf das Stoffliche, Materialistische in eine Sackgasse geraten und braucht dringend neue Impulse und Ergänzungen. Die Quantenmedizin beruft sich auf altes Heilwissen kombiniert mit den odernsten Erkenntnissen der Quantenphysik und der modernen Medizin. Felder steuern Materie. Das Magnetfeld steuert die Kompassnadel. Unser Bewusstsein steuert unseren Körper bis auf die feinste Zellebene. Die Einheit Körper und Bewusstsein regelt alle Prozesse vollautomatisch. Stören wir diese Automatik (Homöostase, Immunsystem, Selbstheilungsmechanismen) durch  unser Verhalten, dann erleben wir Krankheit. Die Quantenheilung zielt im ersten Schritt darauf ab, diese Störung aufzuhalten, damit die Selbstregulierung wieder die Überhand gewinnt. Die Quantenheilung arbeitet mit unserem Bewusstsein. Durch die Zweipunktmethode, die auf die beiden Therapeuten Dr. Richard Bartlett und Dr. Frank Kinslow zurückgeht, nimmt sie unseren Körper zur Hilfe, um das Bewusstsein zu fokussieren und bewusst zu machen. Körper und Bewusstsein stehen wie alles in der Quantenphysik und im Universum in permanenter Wechselwirkung. Beruhigt sich der Körper, wird der Geist ruhiger und umgekehrt. Die beiden Hände werden dabei als 2 Punkte bezeichnet. Es gibt mittlerweile immer mehr Anhänger dieser Lehre und Ausbildungsinstitute.  

 

Dass der Geist stärker ist als die Gene, beschreibt auch der Zellbiologe Bruce Lipton. Die neue Wissenschaft der Epigenetik stellt die Idee auf den Kopf, dass unser physisches Dasein durch unsere DNS bestimmt sei. Der Mensch ist ein unfassbares Wunder der Schöpfung, einfach wunderbar gemacht! Er besteht aus 50 Billionen Zellen. Ein riesiger Zellverbund der miteinander kommuniziert, wenngleich auch jede einzelne Zelle ihr eigenes Immunsystem, Atmungssystem, Ernährungssystem, Ausscheidungssystem und Nervensystem und sogar ihr eigenes Gedächtnis hat. Die bisherige wissenschaftliche Genetik hatte ein Dogma aufgebaut, welches besagte, dass jeder Mensch eine biochemische Maschine ist und durch Zeugung ein Opfer seiner Gene sei und lebenslang durch diese gleichbleibend gesteuert würde. So wie er geboren wird, so sei es ihm bestimmt. Das konventionelle Modell der Genetik. Bruce Lipton hatte viele Jahre dieses Dogma gelehrt, bis er erkannte, dass es nicht der Wahrheit entsprach.

 

Das meiste wird bereits in den ersten 6 Lebensjahren festgelegt und später zur Reifung und Entfaltung gebracht. In dieser Entwicklungsphase befindet sich das menschliche Gehirn in einer Art „hypnotischem Dauerzustand“. Das EEG zeigt während dieser Zeit einen Thetawellenbereich mit 4-8 Hertz, welcher bei einem Erwachsenen nicht als bewusster Zustand eingestuft wird – deshalb der Ausdruck „hypnotisch“. In dieser Zeit nimmt das Kind alles aus der Umwelt auf; es speichert alles im Unterbewusstsein (UBW) ab, wie auf einer CD oder einem Chip. Damit wird der Verstand für ein ganzes Leben programmiert. Es sind die Grundlagen eines Menschen, welche danach aber noch durch Erfahrungen zur Ausreifung gebracht werden. Gene werden sozusagen modifiziert (abgewandelt) durch Ereignisse, Erfahrungen, Gedanken, Entscheidungen, Erkenntnisse, Einsichten usw. Dies aber hat zeitliche Grenzen; irgendwann scheinen wir „festgefahren“ zu sein. So die Forschungsergebnisse der vergangenen Jahrzehnte.

 

Ich kann die Bücher, Vorträge und Videos  von Bruce Lipton sehr empfehlen, da er eine leicht verständliche Sprache verwendet und einleuchtende und praktische Beispiele vorstellt. Denken und Fühlen bestimmt unser physisches Leben  und jetzt gibt es erstaunliche wissenschaftliche Erkenntnisse über die biochemischen Funktionen unseres Körpers.

 

Auch die Russische Heilmethoden nach Grigori Grabovoi ® treffen den Zeitgeist. Grabovoi, russischer Akademiker und Mathematiker ist von Kind an hellsichtig und kann die Strukturen der Schöpfung sehen und somit die Auswirkungen von Gesundheit und Krankheit. Seine Methoden bestehen aus verschiedenen Techniken. Eine davon ist die Heilung mit Hilfe von Zahlenreihen, wobei jedem heilungsbedürftigen Defizit / Diagnose / Problem eine Zahlenreihe zugeordnet ist.

Jede Zahl besitzt eine eigene Schwingung. In Kombination mit anderen Zahlen ergibt dies verschiedene daraus resultierende Endschwingungen. Indem der Klient sich auf die entsprechende Zahlenreihe konzentriert, versetzt seinen Körper wieder in eine harmonische, sprich heilende Schwingung. Dies kann er dann noch mit speziellen, zu erlernenden Techniken, kombinieren. Heilung entsteht, wenn alles wieder harmonisch schwingt.

 

Ich habe hier nur beispielhaft die Zweipunktmethode und die Russischen Heilmethoden aus der Quantenheilung angeführt, es gibt noch viele andere wie Theta Healing von Vianna Stibal, die Röntgenblick-Methode von Gisa und Daniel Baehren, Mental-Healing von Klemens Kuby, Matrix Inform von Günter Heede,

Reconnective Healing nach Dr. Eric Pearl, usw.